Die Geschichte des Stadtteils Dresden Friedrichstadt lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurück verfolgen.
Unser Quartier (Friedrichstraße 33) und das Nachbarhaus (Friedrichstraße 29) stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als die „Friedrichstadt“ (benannt nach dem Sohn Augusts des Starken) bei Adeligen und Hofbeamten für die Errichtung ihrer Sommergärten und Residenzen beliebt war.
Im 19. Jahrhundert wurde die Friedrichstadt auf Wunsch der Anwohner nach Dresden eingemeindet und entwickelte sich zu einem Fabrikbezirk mit weit reichenden Verkehrseinrichtungen, war aber auch Wirkstätte bedeutender Architekten, Wissenschaftler, Pädagogen und Künstler (z. B. “Die Brücke“).
Nach glücklicherweise nicht realisierter Planung des Abrisses der meisten historischen Gebäude auf der Friedrichstraße Mitte des 20. Jahrhunderts wurden ab 1974 zahlreiche Altbauten liebevoll rekonstruiert, so auch das repräsentative Wohnhaus mit Erker, in dem wir Quartier bezogen haben.
Der an der Straße liegende Hauptbau umschließt mit den beiden Flügeln und dem Hintergebäude, verbunden durch einen geschlossenen Laubegang, einen idyllischen Innenhof.